Seit Anfang des Schuljahres 2019/2020 unterstützen wir montags die offene Ganztagsschule der Waldschule Baerl mit einer Feuerwehr-AG. Die neun Teilnehmerinnen und Teilnehmer der vierten Klasse bekommen Einblick in Theorie und Praxis der Feuerwehr. Sie lernen warum ein Feuer brennt und wie die Feuerwehr es löschen kann. Auch die Frage, woher das Wasser zum Löschen kommt wurde geklärt, indem ein Unterflurhydrant geöffnet und in Betrieb genommen wurde.

Die Kinder sind mit „Feuer und Flamme“ dabei! Ausgestattet mit Helm und Handschuhen wurde heute von unseren Ausbilderinnen und Ausbildern das Thema Löschangriff praktisch vermittelt. Und wie nach einem "Einsatz" die Schläuche wieder aufgerollt werden, lernten die jungen Feuerwehrleute natürlich auch.

Nach den Herbstferien freuten sich die neun Grundschüler wieder auf die Feuerwehr-AG, die wir montags im Rahmen der offenen Ganztagsschule der Waldschule Baerl ausrichten.
 
Am ersten Schultag stand noch einmal das Thema Wasserförderung auf dem Stundenplan. Das Setzen des Standrohres auf dem Unterflurhydranten und das Ausrollen von Schläuchen gehören zu den Grundkenntnissen, die die jungen "Feuerwehrleute" bei uns lernen.
 
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Nicht nur Feuer und Verkehrsunfälle fallen in das Aufgabengebiet der Freiwilligen Feuerwehr. Auch das Retten von Personen aus Gewässern oder nach einem Einbruch im Eis will geübt sein. Dazu kommt unser Überlebensanzug zum Einsatz.

 

Bei Chemieunfällen schützt der Chemikalienschutzanzug die Feuerwehrleute.

Neben der Brandbekämpfung ist die technische Hilfeleistung eine der Hauptaufgaben der Freiwilligen Feuerwehr. Alle Feuerwehrleute wissen, wo auf dem Fahrzeug welche Geräte verlastet sind.

 

Der Umgang mit dem hydraulisch betriebenen Schneidgerät üben wir an Schrottfahrzeugen.

Zur Grundausbildung der Freiwilligen Feuerwehr gehört die Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger. Die Vielzahl gefährlicher Stoffe, die an einer Einsatzstelle in der Atemluft vorhanden sein können, machen einen Schutz durch umluftunahängigen Atemschutz unumgänglich.

 

Bei Übungen simulieren wir Brandrauch mit einer Nebelmaschine, um realitätsnah auszubilden.

 

Einmal jährlich müssen Atemschutzgeräteträger in die Übungsstrecke auf der Hauptfeuerwache in Duisburg. Die Übungsstrecke ist verdunkelt, der Ausbilder beobachtet die Übung über eine Infrarotkamera.

Neben theoretischen Kenntnissen ist das praktische Üben zum Vertiefen des Wissens wichtig. Jedes Mitglied der Gruppe muss genau wissen, was er im Einsatzfall zu tun hat.

 

Bei der Vornahme von tragbaren Leitern kommt es auf Teamfähigkeit an.

 

Zur Ausbildung von Atemschutzgeräteträgern gehört auch die Heißausbildung in der Wärmegewöhnungsanlage. Dabei werden das Absuchen von Wohnungen nach vermissten Personen und die Brandbekämpfung geübt. Die Ausbildung ist wichtig um die Einsatzkräfte an einsatzübliche Temperaturen und Sichtbedingungen zu gewöhnen und um das richtige Verhalten bei Rauchgasdurchzündungen zu üben. Das alles erhöht die Sicherheit der unter Atemschutz vorgehenden Feuerwehrleute.

 

Auf der Training Base Weeze können Brandeinsätze unter realen Bedingungen in Gebäuden geübt werden.